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Bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps ist inzwischen die Nacht hereingebrochen. Nach Beendigung der elften Rennstunde kristallisiert sich beim Blick auf die Gesamtspitze ein imposantes Duell zwischen Audi und BMW heraus. Gegenwärtig hat der Audi R8 LMS Ultra von Andrea Piccini, Rene Rast und Frank Stippler ganz knapp die Nase vorne.

Das Audi Trio gehörte bereits im Vorfeld mit zu den großen Favoriten auf den Gesamtsieg, allerdings stand nach den beiden Qualifyingsessions nur ein enttäuschender 29. Gesamtrang zu Buche. Durch einen fehlerfreien Job und einem glücklichen Händchen bei der Reifenwahl machte man jedoch viel Zeit auf die Konkurrenz gut und konnte sich sogar die Spitzenposition erkämpfen. 13 Stunden vor Schluss darf man sich jedoch nicht auf den Lorbeeren ausruhen, denn die Konkurrenz in Form des BMW Z4 von Marc VDS Racing liegt dem Audi Team dicht im Nacken. Markus Palttala, Bas Leinders und Maxime Martin befinden sich schon seit dem Start dauerhaft in der Spitzengruppe und liegen aufgrund der unterschiedlichen Boxenstrategien phasenweise auch immer mal wieder in Führung. Christopher Mies, Stephane Ortelli und Christopher Haase, einem der siegreichen Piloten des 24h Rennens am Nürburgring, komplettieren mit einem weiteren Audi R8 LMS Ultra die Top3 im Gesamtklassement.

Gut dabei ist auch weiterhin Marc Hennerici, der im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft in diesem Jahr für das Timbuli Racing Team unterwegs ist. Zusammen mit Xavier Maassen und Marc Goossens pilotiert der Mayener bei den 24h von Spa-Francorchamps für Prospeed Competition einen Porsche 997 GT3 R und liegt derzeit auf einem starken achten Gesamtrang. Knapp außerhalb der Top 10 finden sich Hans Guido Riegel, Mike Stursberg, Uwe Alzen und Christian Menzel wieder. Das Fahrerquartett liegt augenblicklich auf dem 13. Platz und möchte mit einer geschlossen starken Teamleistung in den verbleibenden Stunden weitere Plätze nach vorne gutmachen. Nur noch Außenseiterchancen auf ein gutes Ergebnis hat das Black Falcon Team. Die beiden Mercedes SLS AMG GT3 des Kelberger Teams blieben mit den Rängen 27 und 54 bisher deutlich hinter ihren eigenen Erwartungen zurück.

Man darf gespannt sein, wer sich am Ende den Sieg bei einem der wichtigsten Langstreckenklassiker der Welt sichern wird. Aufgrund der wechselhaften Witterungsbedingungen müssen die Piloten weiterhin voll konzentriert bleiben. Es wird wohl eine sehr lange und schwierige Nacht auf der Ardennenachterbahn werden.

Text: Daniel Cornesse und Fotos: Patrick Liepertz

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