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Rund 17 Stunden vor Schluss verteidigt Phoenix Racing souverän die Führung bei den 24 Stunden von Spa Francorchamps. Dabei ereilte die Mannschaft mit René Rast, Andrea Piccini und Frank Stippler zwischenzeitlich ein Reifenschaden, der den Fans den Atem stocken ließ und für einen Wechsel an der Spitze sorgte.

 Über mehrere Stunden lag der Phoenix-R8 problemlos an der Spitze, bis gegen neun Uhr der Rückschlag passierte. Mit einem lädierten Reifen musste sich Piccini an die Box schleppen, woraufhin das Schwesterfahrzeug von WRT die Gunst der Stunde nutzte und die Führung übernehmen konnte. Ein Rückfall, den die Phoenix-Mannschaft allerdings nicht auf sich sitzen ließ. Mit konstant schnellen Rundenzeiten überzeugte das Pilotengespann der Startnummer 16 und eroberte sich noch vor Anbruch des letzten Rennviertels die Führung gekonnt zurück. Der WRT-Audi, der die eins auf der Nummernplatte trägt, liegt somit auf dem zweiten Rang. Christopher Haase, Christopher Mies und Stéphane Ortelli befinden sich damit weiterhin in Schlagdistanz zur ersten Position – es läuft alles auf einen markeninternen, aber spannenden Kampf um den begehrtesten Platz auf dem Podium hinaus.

Dass der Ardennen-Klassiker in diesem Jahr wahrhaftig zum Audi-Festspiel werden könnte, zeigt der zweite WRT-Audi, der mit Marco Bonanomi, Edward Sandström und Laurens Vanthoor den dritten Rang übernommen hat. Der BMW Z4 von Marc VDS Racing befindet sich dementsprechend nur noch auf der vierten Position.

Eine enttäuschende Wendung scheint der Renneinsatz von Marc Hennerici zu nehmen. Nachdem der Porsche-Pilot aussichtsreich im Rennen lag, steht sein Porsche 911 GT3 R vom Team Prospeed Competition nun an der Box und wird im Gesamtklassement durchgereicht. Der Grund für den Zwischenfall sind offenbar technische Probleme, aktuell wird ein Getriebewechsel durchgeführt. Auch der Renneinsatz von Black Falcon ist in diesem Jahr von mächtigen Schwierigkeiten geprägt. Bereits gut eine Stunde nach Mitternacht vermeldete Steve Jans den Ausfall der Startnummer 18, die er sich bis dato mit Bret Curtis, Congfu Cheng und Jeroen Bleekemolen teilte. „Wir hatten eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug, die Reparatur würde einfach zu lange dauern“, lautete das Fazit, das Jans über seine Facebook-Seite mitteilte. Hinzu kommt ein weiteres Problem am zweiten Black-Falcon-SLS von Oliver Morley, Stephan Rösler, Kenneth Heyer und Manuel Metzger. Während das Fahrzeug in eine Kollision geriet, konnte man am Sonntagmorgen wieder in die Top-20 vorfahren. Nur kurze Zeit später war der gelb-weiße Flügeltürer allerdings in langsamer Fahrt unterwegs und steht jetzt an der Box.

Text: Markus Plützer und Foto: Daniel Cornesse

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