Team WRT feierte im zweiten Rennen von Zandvoort einen beeindruckenden Sieg. Ein herausragender Boxenstopp der #32 BMW-Crew ebnete Charles Weerts und Kelvin van der Linde den Weg zum Erfolg.

Zunächst war das belgische Team kein Favorit für den obersten Podiumsplatz. Doch ein blitzschneller Boxenstopp – mit Killian und Alex an Reifen und Schlagschrauber, Renaud am Lollipop und Mike an der Tanklanze – katapultierte das Auto überraschend an die Spitze. Damit übernehmen Weerts und van der Linde sowohl die Führung im Sprint Cup als auch in der Gesamtwertung der GT World Challenge powered by AWS.

Frühe Führung und Rückschläge für Emil Frey Racing

Das Rennen begann mit einer starken Vorstellung von Emil Frey Racing. Die Ferrari-Mannschaft führte zunächst mit einem Doppelschlag – Ben Green im #14 und Chris Lulham im #69 lagen vorn. Die beiden lieferten sich ein faires Duell in den ersten Kurven, das Green als Polesetter für sich entschied.

Doch die Freude währte nur kurz: Beide Fahrzeuge erhielten eine 10-Sekunden-Strafe – Green wegen eines Frühstarts, Lulham wegen einer falschen Startposition. Bei dem engen Feld bedeutete das das Aus im Kampf um den Sieg.

Boxenstopps drehen das Rennen

Grasser Racing profitierte zunächst mit dem #63 Lamborghini, der im ersten Stint mit Jordan Pepper am Steuer auf Platz drei lag. Doch wie so oft im Sprint Cup sorgten die Boxenstopps für die entscheidende Wendung.

Van der Linde war von Platz neun gestartet, machte beim Start zwei Positionen gut und überholte im ersten Stint den #96 Rutronik Racing Porsche. Damit lag der #32 BMW auf Rang sechs. Auch wenn die Ferrari-Duo von Emil Frey Racing zurückfallen würde, mussten noch vier weitere Autos überholt werden. Das gelang durch einen sensationellen Boxenstopp in nur 48,2 Sekunden.

Weerts kehrte als Führender auf die Strecke zurück, gefolgt vom #26 Audi von Saintéloc Racing. Dieses Team war im ersten Stint stark unterwegs, besonders dank des jungen Belgiers Lorens Lecertua, und hatte früh gestoppt – wie viele Silver- und Bronze-Cup-Fahrzeuge, aufgrund des in Zandvoort genutzten gestaffelten Boxenstopp-Fensters.

Starke Leistung von Saintéloc und Klymenko

Für den zweiten Stint übernahm Ivan Klymenko das Steuer des #26. Obwohl er in der Silver-Cup-Klasse klar in Führung lag, konzentrierte er sich nicht nur auf den Klassensieg, sondern kämpfte auch tapfer um eine Podiumsplatzierung – trotz starkem Druck von Luca Engstler im #63 Lamborghini.

Vorne konnte sich Weerts von den Verfolgern absetzen und siegte schließlich souverän mit über 12 Sekunden Vorsprung. Es war sein 17. Sprint-Cup-Sieg und der erste gemeinsam mit van der Linde. Klymenko behielt die Nerven und sicherte sich für Saintéloc Racing nicht nur einen großartigen zweiten Gesamtrang, sondern auch einen klaren Sieg im Silver Cup.

Grasser Racing holte mit Platz drei das zweite Podium des Wochenendes für Pepper und Engstler. Der #59 McLaren von Garage 59 wurde Vierter – und punktete damit im 15. Rennen in Folge. Der #96 Porsche von Rutronik Racing belegte Platz fünf.

Starke Leistungen auch im Mittelfeld

Neben Saintéloc überzeugten weitere Silver-Cup-Teams. Der #99 Audi von Tresor Attempto Racing wurde Sechster, gefolgt vom #992 BMW von Paradine Competition und dem #21 Aston Martin von Comtoyou Racing. Maro Engel und Lucas Auer kamen im #48 Mercedes-AMG von Winward Racing als Neunte ins Ziel – eine 5-Sekunden-Strafe wegen zu schnellen Fahrens in der Boxengasse verhinderte ein besseres Resultat.

Klassensiege im Gold- und Bronze-Cup

Trotz der Zeitstrafe gewannen Thierry Vermeulen und Chris Lulham im #69 Ferrari von Emil Frey Racing den Gold Cup. Ihr Vorsprung war groß genug, um sich vor dem #88 Audi von Tresor Attempto Racing und dem #777 BMW von AlManar Racing by WRT zu behaupten.

Den Sieg im Bronze Cup sicherte sich Kessel Racing mit Dustin Blattner und Dennis Marschall. Blattner verteidigte die Klassenführung im ersten Stint, bevor Marschall den Erfolg sicher ins Ziel brachte. Platz zwei ging an den #112 McLaren von CSA Racing, gefolgt vom #81 Mercedes-AMG von Winward Racing.

Zandvoort begeistert – Ausblick auf die Saison

Das Comeback von Zandvoort wurde von den Fans begeistert aufgenommen: ideales Wetter, spannende Action und ein verbessertes Erlebnis an der Strecke sorgten für ein rundum gelungenes Wochenende. Damit beginnt die neue Dreijahres-Partnerschaft zwischen der Strecke und der SRO Motorsports Group vielversprechend – gültig für die Jahre 2025 bis 2027.

Weiter geht es für die GT World Challenge mit dem nächsten Lauf des Endurance Cup vom 30. Mai bis 1. Juni in Monza. Das Saisonhighlight, die 77. CrowdStrike 24 Stunden von Spa, steigt vom 25. bis 29. Juni. Die Sprint Cup-Saison wird vom 18. bis 20. Juli in Misano mit einem Doppelrennen fortgesetzt.

Text: VLN-Fanpage.de/SRO und Foto: SRO/GT World Challenge Europe


 

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